Geografie in Ibiza

Lage

Ibiza liegt ungefähr 90 Kilometer östlich des spanischen Festlands und ist Teil der Inselgruppe der Balearen, zu denen neben einigen kleinen Inseln vor allem auch Mallorca und Menorca gehören.
Die Entfernung von Ibiza zum Festland ist mit rund 100 km ähnlich weit wie die Entfernung von Ibiza nach Mallorca, welche 150 km beträgt.

Pflanzen- und Tierwelt

Die Insel Ibiza lässt sich grob in vier Landschaftszonen unterteilen: Die Nord-, bzw. Steilküste, Wälder, Kulturland und Bauernland, Strände und Buchten.

Die Nordküste steht weitestgehend unter Naturschutz. Das Gebiet reicht vom Hochplateau bei Santa Agnès bis zur Nord-Ostspitze der Insel zur Punta Grossa in der Nähe der Cala San Vicente. Diese Region ist relativ dünn besiedelt. Es gibt wenige Ortschaften und kaum zugängliche Strände und daher recht wenig Tourismus.

In den ausgedehnten immergrünen Pinienwäldern dieser Landschaften, die oft mit Wacholderbüschen, Rosmarin, Thymian und anderen Wildkräutern durchsetzt sind, wachsen u. a. auch die seltene Steineiche, Orchideen und Wildgladiolen.

An den Küsten, Stränden und Buchten und in den Feuchtgebieten wie Ses Salines, den Wasserbecken zur Salz-Gewinnung und Ses Feixes, den vermutlich von den Mauren im 11. Jahrhundert angelegten Kleingarten-Zonen um Ibiza-Stadt, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, wachsen besonders salzwasserresistente Pflanzen. Diese Feuchtgebiete sind außerdem die Brutplätze vieler Wasservögel. Eine Flamingo-Kolonie lebt ganzjährig in den alten Salzbecken von Ses Salines. Turmfalken, Fischadler und viele weitere Vogelsorten wie Möwen, Schwalben, Reiher, Kormorane und Stelzenläufer leben ebenfalls in diesem Gebiet.

Das Kultur- und Bauernland von Ibiza zeichnet sich vornehmlich durch eine bereits aus dem Mittelalter bekannte Form der Dreifelderwirtschaft aus. Meist wird auf diesen Feldern Weizen, Gerste oder Hafer angepflanzt. Typischerweise wurden dazwischen Mandel-, Oliven-, Johannisbrot- und Feigenbäume kultiviert.
An den Rändern der oftmals terrassierten Felder welche mit Steinmauern in Trockenbauweise eingefasst wurden, wachsen Wildpflanzen und Weinstöcke für den Bauernwein. Klatschmohn, Margariten, Scharfgarben, wilder Fenchel und wilder Spargel.
In Gegenden mit Grundwasservorkommen oder Tiefbrunnen wie bei San Antonio werden Obst und Gemüse angepflanzt, insbesondere Melonen, Tomaten, Weintrauben, Zitrusfrüchte, aber auch Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Erbsen.
Um Santa Gertrudis, eine Zone, die als ebenso fruchtbar gilt wie die große Ebene vor San Miguel, wachsen Obstbäume mit Kirschen, Pfirsichen, Aprikosen, Mangos oder Avocados.
Das Tal von San Mateo ist für seinen Weinbau bekannt.
Neben dem Podenco Ibicenco, eine von den Phöniziern auf Ibiza eingeführte Hunderasse (Pharaonenhund) gibt es auf Ibiza noch eine Reihe weiterer autochthoner Tiere. So etwa das Bauernhuhn Pollo payes, das ibizenkische Schaf, ein Wildkaninchen und die Pityusen-Eidechse.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Ibiza)

Klima

Ibiza ist die südwestlichste Insel der Balearen. Die Insel liegt auf dem 38. Breitengrad nördlicher Breite knapp 100 Kilometer vor der Küste des spanischen Festlands im Golf von Valencia.

Das Klima auf Ibiza ist semi-arid (halbtrocken). Auf der Insel gibt es eine deutliche sommerliche Trockenzeit und mehrere feuchte Monate am Ende des Herbstes und im Winter.

Die Sommer auf Ibiza sind heiß und trocken, die Winter dagegen recht mild und feucht. Die klimatischen Verhältnisse Ibizas sind insgesamt milder als auf den nördlichen Nachbarinseln Mallorca und Menorca, welche die kühlen und feuchten Wetterströmungen aus Ebro- und Rhonetal abhalten.

Am wärmsten wird es auf Ibiza in den Monaten Juli, August und September mit durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen zwischen 28° und 30° C. Nachts fallen die Temperaturen nicht unter 20° C. Die niedrigsten Tagestemperaturen sind auf Ibiza von Dezember bis Februar zu erwarten. Durchschnittlich steigen sie dann auf maximal 15 bis 16 Grad. Nachts fallen sie aber nur selten unter sieben bis acht Grad.
Von April bis November werden normalerweise stets Tagestemperaturen von 20°C oder mehr erreicht.

Ibiza verzeichnet interessanterweise niedrigere Regenmengen als Mallorca oder Menorca. Im Hochsommer regnet es selten. Oktober und November sind die regenreichsten Monate mit durchschnittlich 6 bis 7 Regentagen.
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